Fundgrube Internet

Wer sich in Sachen Webdesign engagieren möchte, wird in der Regel nicht gleich mit Profi-Tools beginnen. Schon aus dem einfachen Grund, weil man am Anfang schlecht abschätzen kann, wie weit man am Ende kommen wird.

Für Anfänger ist ein gutes Tutorial und eine Computermaus ergonomisch wichtig, welches alle grundlegenden Techniken und Prinzipien erklärt und als Referenz herhalten kann. Der Klassiker in deutscher Sprache ist “Selfhtml”, welches sich mit HTML, Java-Script und CSS beschäftigt. Es ist komplett in deutsch und auch für Anfänger gut geeignet.

Bei der Wahl von Programmen für die Erstellung von Websites, ist der Wald dicht. In der Regel handelt es sich aber um text-basierte Editoren, mit denen man am Quelltext einer Website arbeitet. Wie zum Beispiel Phase5, dieser Editor ist für die private Nutzung kostenlos. Wer also mit dem Gedanken spielt, seine Passion einmal zum Nebenerwerb zu machen, sollte lieber gleich auf ein Tool setzen, welches derlei Beschränkungen nicht unterliegt. Der NVU Composer wäre ein Beispiel. Dieses Programm ist aus der Mozilla-Suite hervor gegangen und bietet alles, was man zum Webdesign benötigt. Inklusive FTP Unterstützung, WYSIWYG-Editor und Plattformunabhängigkeit.

Für besonders Ambitionierte, die sich auch in PHP einarbeiten möchten, sei auf das Xampp-Projekt hingewiesen. Welches, ebenfalls Open-Source und damit uneingeschränkt nutzbar, einen Webserver samt MySql-Datenbank bietet, und auch als FTP-Server eingesetzt werden kann.

Bei der Verwendung von kostenlosen Tools ist immer ein Blick in die Nutzungsbedingungen angesagt. Nicht alles, was kostenfrei angeboten wird, ist auch uneingeschränkt nutzbar. So wird, gerade bei Templates, vielfach ein Link auf die Seite des Autors erwartet, wenn man die Arbeit nutzen möchte. Derlei Beschränkungen sind Teil der Lizenzvereinbarung und sollten unbedingt eingehalten werden.